Die 3 Prozesse, ohne die deine Praxis jeden Montag im Chaos startet
Shownotes
In dieser Folge
„Mein Team ist nicht selbstständig genug." Dieser Satz kommt fast immer, wenn der Montagmorgen im Chaos startet — Patienten zu früh da, eine Bestellung liegengeblieben, eine Krankmeldung, von der die Vertretung nichts weiß. Die naheliegende Schlussfolgerung ist: Es liegt an den Menschen. In den meisten Praxen stimmt das nicht. Es fehlt ein Ablauf, an den sich das Team halten kann.
In Folge 3 schauen wir auf die drei Prozesse, die über deinen Montag entscheiden, und warum drei Seiten reichen, um sie festzulegen.
Du nimmst mit
- Aufzählungs-TextWarum sich fehlende Abläufe anfühlen wie ein Personalproblem — und keines sind
- Der Tagesstart: zehn Minuten, drei Fragen plus ein Fokus-Satz, wer moderiert und warum der Behandler dabei sein muss
- Die Übergaben: ein fester Ort, drei Fragen, und der Satz „Was nicht hier steht, gilt als nicht gesagt"
- Der Recall: wer, wann, welche Liste, welche Abfolge — und warum der persönliche Anruf nicht wegrationalisiert werden darf
- Die Perfektions-Falle: warum „gut genug für Montag" jede vollständige SOP schlägt
Wenn du deine Abläufe zu einem System zusammenbringen willst
Im 1:1 schauen wir auf deinen echten Montag, dein echtes Team, deine echten Abläufe. Schreib mir das Codewort SPARRING für die nächsten Termine für ein Kennenlerngespräch.
Erwähnt in dieser Folge
- Aufzählungs-Text Folge 2: Von „Ich funktioniere nur noch" zu „Ich führe meine Praxis" — die Inhaberinnen-Stunde — Ausblick auf Folge 4: Dein Telefon steht nie still, dein Terminbuch hat trotzdem Lücken
Mehr zur Zusammenarbeit
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Über den Podcast
„Praxisorganisation mit Herz und Verstand" ist der Podcast für Inhaberinnen einer Zahnarztpraxis, die ihre Praxis nicht nur am Laufen halten, sondern wirklich führen wollen. Alle zwei Wochen, dienstags. Mit Mareen Riedel-Venturi, Gründerin von „Die Praxismanagerin" und über zwanzig Jahren Erfahrung in der Zahnarztpraxis.
Transkript anzeigen
00:00:01: Montag, kurz vor acht, die erste Patientin sitzt schon im Wartezimmer.
00:00:05: Eine halbe Stunde zu früh.
00:00:07: Am Empfang steht eine Kollegin, die nicht weiß dass sie Kollegen vom Freitag eine Terminverschiebung zugesagt hat – notiert hat es niemand!
00:00:15: Im Behandlungszimmer eins fehlt das Material für den ersten Termin, weil die Bestellung am Freitag liegen geblieben ist.
00:00:21: Die ZFA, die heute an Stuhl zwei sollte, ist krank und die Vertretung weiß auch nichts davon.
00:00:26: Du stehst mit der Kaffeetas in der Hand zwischen all dem und triffst bevor der erste Bohrer läuft schon die fünfte Entscheidung des Tages – es ist Montag!
00:00:34: Und du kennst dieses Gefühl «die Woche fängt nicht an, sie überrollt dich».
00:00:39: Heute schauen wir uns an warum das passiert und woran es nicht
00:00:43: legt.".
00:00:44: Herzlich Willkommen bei Praxisorganisation mit Herz und Verstand, dem Podcast für alle die ihre Zahnarztpraxis nicht nur am Laufen halten wollen sondern wirklich führen.
00:00:55: Ich bin Marian Riedelventuri, Gründerin von Die Praxismanagerin und nehme dich hiermit in meine Welt.
00:01:02: ehrliche Einblicke, echte Erfahrung aus über zwanzig Jahren Praxis und Gespräche mit Menschen, die wissen wovon sie reden.
00:01:09: Schön dass du dabei bist!
00:01:12: Schön, dass du wieder da bist.
00:01:13: In Folge zwei ging es um die Zweitermine mit denen Du als Inhaberin aus Deinem Reihen funktionieren herauskommst – Die inhalberen Stunde und der Steuerungstermin mit Deiner rechten Hand.
00:01:25: Wem Du sie eingeführt hast?
00:01:27: Sehr gut!
00:01:27: Wenn nicht, hör nach dieser Folge noch einmal rein.
00:01:31: Heute gehen wir eine Ebene tiefer weg von Dir hin zu deinem Team Team und zum Tag selbst.
00:01:37: Denn so sehr du oben steuerst, wenn der Montagmorgen unten im Chaos startet ist jede Steuerung von oben nur
00:01:43: Schadensbegrenzung.".
00:01:45: Und ich fange direkt mit dem Satz an den ich von Inhaberinnen am häufigsten höre – Wenn der Montags so läuft wie eben in der Zähne!
00:01:53: Mein Team ist nicht selbstständig genug.
00:01:56: Diesen Satz höre ich fast jeder Erstberatung.
00:01:59: Manchmal in dieser Form, manchmal verpackt.
00:02:01: Ohne mich läuft hier nichts.
00:02:02: Ich muss alles dreimal sagen, wenn ich mal wieder nicht da bin bricht es auseinander!
00:02:07: Ich verstehe woher der Satz kommt.
00:02:09: Du erlebst jeden Tag dass die Dinge liegen bleiben sobald du nicht hinschaust Dass dieselben Fragen wieder bei dir landen Das am Montag niemand den Überblick hat außer dir.
00:02:19: Daraus ziehst du die naheliegende Schlussfolgerung Es liegt an den Menschen.
00:02:24: Aber in den Eier meisten Praxen die ich begleite stimmt diese Schlussfolgarung nicht.
00:02:28: Dein Team ist nicht unselbständig, es hat nur keinen Ablauf an dem es sich halten kann.
00:02:34: Das ist ein Unterschied der alles verändert!
00:02:37: Denn wenn das Problem an den Menschen läge, müsstest du dein Team austauschen, neu motivieren oder ständig kontrollieren.
00:02:44: Wenn das Problem aber daran liegt dass es keinen festgelegten Ablauf gibt dann ist es löstbar mit Struktur und Struktur ist genau das was du als Inhaberin festlegen kannst ohne einen einzigen Menschen auszutauschen.
00:02:58: Lass mich erklären, worum das Fehlen von Abläufen sich anfüllt wie ein Personalproblem.
00:03:04: Wenn es keinen festen Ablauf gibt, improvisiert jede Person im Team und Improvisation unter Zeitdruck folgt immer derselben Logik Es gewinnt, entwerte die lautes Stimme oder die älteste Gewohnheit.
00:03:17: Die Kollegin, die seit zwölf Jahren da ist macht das so wie sie es immer gemacht hat.
00:03:21: Die neue ZFA machte so wie Sie es im letzten Job gelernt hat!
00:03:25: Die Aushilfe machte sowas wie sie denkt dass es gemeint ist – drei Personen, drei Versionen derselben Handgriffs und Du als Inhaberin bist die einzige die alle drei Version kennt.
00:03:36: also landet jede Rückfrage bei Dir.
00:03:40: Ein festgelegter Ablauf, eine Standard-Arbeitsanweisung kurz SOP macht genau das überflüssig.
00:03:46: Eine SOP sorgt dafür dass das selbe Ergebnis herauskommt egal wer heute Dienst hat.
00:03:51: Egal ob deine erfahrenste Kraft da ist oder die Vertretung die seit drei Wochen dabei ist.
00:03:57: Das ist der ganze Sinn dahinter nicht Kontrolle sondern Wiederholbarkeit.
00:04:01: und jetzt kommt der Punkt an dem die meisten innerlich abschalten weil SOP nach Aktenordner klingt wenn sowieso keiner liest.
00:04:11: Das hat sei Grund und wir kommen später in dieser Folge dazu, warum genau diese Vorstellung dich bisher davon abgehalten hat anzufangen.
00:04:19: Vorweg nur so viel!
00:04:21: Wir reden hier nicht über ein vierzigseitiges Handbuch – wir reden über drei Seiten, drei Abläufe und die drei haben den größten Hebel von allen….
00:04:30: Eine Praxis hat dutzende Abläufe, vom Telefon über die Hygiene bis zur Abrechnung.
00:04:35: Wenn ich dir sagen würde du sollst ihr alle aufschreiben würdest du die Folge ausmachen und zu Recht.
00:04:39: niemand fängt mit allem an.
00:04:41: Deshalb habe ich für dich die drei herausgesucht die über den Montag entscheiden Die drei an denen sich entscheidet ob deine Woche getragen wird oder ob sie sich trägt.
00:04:51: Wenn diese drei sauber laufen, läuft achtzig Prozent des restlichen Tages von allein.
00:04:56: Wenn auch nur einer von ihnen fehlt, merkst du es jeden einzelnen Morgen!
00:05:00: Diese drei sind der Tagestatt, die Übergaben und der Rikoll.
00:05:04: Tagestadt weil der Genton für den ganzen Tag setzt – Übergaben, weil dort die meiste Informationen verloren geht, Rikall weil dort still und leise dein Umsatz unter der Patientenbindung hängen.
00:05:16: Ich gehe sie einzeln durch.
00:05:18: Bei jedem zeige ich dir, was ohne den Ablauf passiert wie der Ablauf aussieht, wer ihn verantwortet und die häufigste Falle in die Praxen tappen wenn Sie ihn einführen.
00:05:27: Fangen wir mit dem an, der dir am Montagmorgen aus der Zähne am Anfang am meisten gefehlt hat.
00:05:33: Was ohne ihn passiert hast du gerade gehört!
00:05:35: Jeder kommt an, hängt Jagger auf geht in seine Ecke.
00:05:38: Die eine fährt den Rechner hoch, die andere bereitet Zimmer eins vor, die dritte ist noch gar nicht da.
00:05:43: Niemand hat den ganzen Tag im Blick Die Information, dass die Vertretung heute einspricht, das um elf ein aufwendiger Termin ansteht, dass es Material aus Nummer zwei fehlt.
00:05:53: Diese Information ist da aber sie ist auf vier Köpfe verteilt und dann keinen Punkt
00:05:58: zusammengefügt.".
00:06:00: Und so fängt der Tag mit lauter kleinen Überraschungen an, die alle vermeidbar gewesen wären.
00:06:05: Der Ablauf, der das löst, ist denkbar schlicht!
00:06:08: Ein Tage statt zehn Minuten mehr nicht – jeden Morgen zur selben Zeit bevor die erste Patientin auf dem Stuhl liegt Im Stehend nicht im Sitzen.
00:06:16: Das Held ist kurz, das ganze Team, dass an diesem Tag da ist kommt für zehn Minuten zusammen.
00:06:21: Die Agenda ist jeden Morgen dieselbe und das sind die halben Miete.
00:06:25: drei Fragen und Einsatz.
00:06:26: zum Schluss Die erste Frage was war gestern gut?
00:06:30: Das klingt weich ist es aber nicht.
00:06:32: Du lenkst den Blick bewusst zuerst auf das was läuft Und ein ehrliches Lob gehört hört jeder gern.
00:06:38: Da setzt den Ton für die nächsten zehn Minuten und kostet dich dreißig Sekunden.
00:06:43: Was machen wir heute besser?
00:06:45: Was lief gestern?
00:06:45: nicht rund, wo hat es gehakt.
00:06:47: War etwas nicht vorbereitet, nicht um Schuldiges zu suchen sondern weil ihr heute die Chance habt ist anders zu machen.
00:06:53: Eine Praxis die sich das jeden morgen frag korrigiert sich selbst bevor aus einem Reibungspunkt ein Dauerproblem wird.
00:07:00: Die dritte Frage ist die größte was ist heute wichtig?
00:07:03: hier kommt alles zusammen was den Tag rund laufen lässt.
00:07:06: wie sieht der tag aus?
00:07:07: wer behandelt an welchen Stuhl?
00:07:09: wie voll ist das Buch?
00:07:11: Wo wird es eng, welche Termine brauchen besondere Aufmerksamkeit.
00:07:15: Der aufwendige Fall um elf, der Angstpatient um vierzehn Uhr.
00:07:18: Wer ist heute da wer fehlt, wer vertritt und wen jemand krank ist, wer springt ein?
00:07:22: Und in genau diese drei Fragen gehört einen Punkt der oft fehlt Der Behandler an den Tisch – wer heute behandelt, sagt selbst was ansteht.
00:07:30: Wie er bei der größeren Behandlung vorgehen will, welches Material vorbereitet sein muss, braucht das Team bei einzelnen Patienten achten soll.
00:07:38: Diese Information hat niemand.
00:07:40: außerdem, der behandelt.
00:07:41: VLC startet das Team auf der klinischen Seite plint und daraus entstehen die vermeidbaren Pannen des Vormittags.
00:07:48: Das Material ist nicht bereitlegt, der Schritt, den keiner vorbereitet hat.
00:07:52: In einer Praxis mit mehreren Behandlern bringt es jeder kurz ein.
00:07:57: Zum Schluss kein Punkt mehr, sondern einen Satz der Fokus für den Tag – eine Sache auf die heute alle achten!
00:08:03: Heute halten wir die Wartezeiten unter zehn Minuten oder heute fragen wir bei jedem Patienten den Rikoltermin ab.
00:08:10: Eine Sache nicht sehen.
00:08:12: Dieser Satz gibt den Tag eine Richtung, die ein voller Terminplan alleine nicht
00:08:17: hat.".
00:08:18: Wer das moderiert, ist nicht zwingend die Inhaberin.
00:08:20: Am besten führt durch diese zehn Minuten eine Person, die ohnehin den operativen Überblick hat.
00:08:25: Deine Praxismanagerin, deine Empfangsleitung, deine rechte Hand!
00:08:30: So hängt der Tagestatt nicht an dir und läuft auch, wenn du im Urlaub bist.
00:08:34: Aber dabei sein ist etwas anderes als leiten!
00:08:37: Als Behandlerin gehörst Du an jeden Tag, an dem Du behandelst dazu – nicht als Leiterin der Runde sondern als die, die ihren Teil zur dritten Frage beiträgt.
00:08:45: Das moderieren kannst Du abgeben.
00:08:47: Deinen klinischen Input?
00:08:49: Nicht Die häufigste Falle der Tagesstadt wird so blau darunter oder er wird zum Vortrag.
00:08:54: Blauer Runde heißt aus zehn Minuten werden fünfundzwanzig und am dritten Tag haben alle keine Lust mehr.
00:09:00: Vortrack heisst eine Person redet, alle anderen hören zu und schalten ab – beides gilt das Format!
00:09:06: Die Lösung ist die feste Agenda unter Stehen.
00:09:09: Zehn Minuten drei Fragen und ein Fokussatz im Stehen, fertig!
00:09:13: Wenn ein Thema mehr Zeit braucht gehört es nicht in den Tagesstadt sondern in einen eigenen Termin.
00:09:20: Der zweite Prozess ist der Unsichtsbarste und der, an dem am meisten verloren geht.
00:09:25: Übergaben passieren an deiner Praxis ständig – von Empfang an die Behandlung, vom Behandler an die Assistenz, von der Frühschicht an die Spätschicht, von den Kollegen, die in die Pause geht, an die, die übernimmt.
00:09:36: Jedes Mal wird Informationen weiter gereicht und jedes mal ist sie Stelle, an der sie verloren
00:09:41: geht.".
00:09:43: Was ohne festen Ablauf passiert?
00:09:45: Eine Patientin sagt am Empfang, sie habe seit der letzten Behandlung beschwerten.
00:09:49: Die Empfangskraft nickt will es weitergeben, dann klingelt das Telefon und die Information ist weg.
00:09:55: Im Behandlungszimmer weiß niemand
00:09:56: davon.".
00:09:57: oder der Behandlersagteassistenze vorbeigehen, sie solle den Laborstatus von Herrn Sohn so prüfen.
00:10:02: Die Assistent hat es im Ohr vergisstes in Trubel und drei Tage später ruft er Patient an und fragt, wo seine Krone bleibt.
00:10:09: Niemand hat schlecht gearbeitet – die Übergabe ist nur um Vorbeigen passiert!
00:10:13: Und im Verbeigen hält keine Informationen.
00:10:16: Der Ablauf, der das löst, hat zwei Bestandteile ein festen Ort und ein festes Format.
00:10:22: Fester Ort heißt Übergaben passieren nicht zwischen Tür und Angel, sondern haben einen definierten Platz.
00:10:28: Das kann ein Übergabepuch sein – eine feste Spalte in eurer Praxissoftware, eine Karte am Patientenplatz.
00:10:35: Wichtig ist nur ein Ort den alle kennen und an dem alle nachschauen!
00:10:39: Was nicht dort steht gilt es nicht gesagt.
00:10:41: Dieser eine Satz verändert die Kultur in einer Praxis mehr als jede Ermahnung.
00:10:46: Was nicht dorthin steht gilt das nicht
00:10:48: gesagt.".
00:10:49: Festes Format heißt, jede Übergabe beantwortet dieselben drei Fragen.
00:10:54: Was ist der Status?
00:10:55: Was ist offen?
00:10:56: Was is der nächste Schritt und bei wem liegt er?
00:10:58: Drei Fragen bei der Patientin mit den Beschwerdenstatus war zur Kontrolle.
00:11:03: hier berichtet Beschwerden seit Freigag offen.
00:11:06: Behandler hat noch nicht drauf geschaut.
00:11:08: Nächster Schritt Behandle informieren vor dem nächsten Termin Rücksprache.
00:11:12: Drei Zeilen an einem festen Ort und die Information geht nicht mehr verloren.
00:11:16: Verantwortlich ist hier jede Person, die übergibt.
00:11:19: Das lässt sich nicht delegieren – aber die Inhaberinnen und Rechte sind verantwortlich dafür, dass das Format existiert und es benutzt wird.
00:11:28: Am Anfang heißt das konsequent nachfragen.
00:11:30: Steht das im Übergabe Buch?
00:11:32: Nicht Vorwurf soll sondern als Reflex!
00:11:35: Nach drei Wochen fragt das Team sich selbst.
00:11:38: Die häufigste Falle Es wird ein zweiter, dritter, vierter Übergabeort geschaffen.
00:11:42: Einstreibt es in die Software, einer auf einen Zettel, eine erzählt es mündlich weiter – dann hast du drei Hype-Wahrheiten statt einer ganzen!
00:11:49: Einen Ort nur einer!
00:11:50: Lieber ein unbefeckte Ort den alle nutzen als drei Perfekte, die sich widersprechen... Der dritte Prozess ist der, bei dem es ans Geld geht und er trotzdem als Erster liegen bleibt wenn es eng wird.
00:12:02: Der Recall ist deine Einladung an Patienten zur Kontrolle zu professionellen Zahnreinigungen zum Nachsorge wiederzukommen – er ist die wirtschaftliche Lebensader jeder Praxis!
00:12:12: Weil ein Patient, der regelmäßig wiederkommt mehr Wert ist als drei, die einmal da waren und nie wieder….
00:12:18: Und er ist Patientenbindung im besten Sinn.
00:12:21: Du hast du meldest dich weil du dich kümmerst nicht erst wenn etwas wehtut Was ohne festen Ablauf passiert, der Recall hängt an einer Person und an deren Gedichtnis.
00:12:31: Solange diese Person da ist – und Luft hat läuft es!
00:12:34: Sobald sie krank ist im Urlaub oder nur eine volle Woche hat, bleibt der Recoll liegen.
00:12:39: Die Liste altert.
00:12:40: Patienten die März hätten eingeladen werden sollen, werden im Mai immer noch nicht angeschrieben.
00:12:45: Und das Türkische daran, du merkst es nicht
00:12:47: sofort.".
00:12:47: Du merkst es Monate später, wenn das Terminbuch lücken hat – obwohl das Telefon den ganzen Tag klingelt.
00:12:54: Aber das ist ein eigenes Thema und genau dahin gehen wir in der nächsten Folge!
00:13:00: Der Ablauf, der das löst, hat vier Festlegungen.
00:13:02: Erstens wäre es verantwortlich eine Person namentlich nicht des Team denn was alle machen sollen macht am Ende keiner.
00:13:10: Eine Person mit einer benannten Vertretung für deren Ausfall.
00:13:14: Zweitens Wann.
00:13:15: Ein fester Tag, eine feste Zeit pro Woche an dem der Rekolbe arbeitet wird – nicht wenn Zeit ist!
00:13:21: Denn Zeit ist nie ein Block im Kalender wie ein Behandlungstermin.
00:13:25: Drittens mit welcher Liste?
00:13:27: Ein definierter Ort, an dem steht wer wannfällig ist.
00:13:31: Die meisten Proxesse-Theme können.
00:13:32: das Entscheidend ist dass die Liste gepflegt wird und es klar ist wer abgearbeitet ist und wer nicht?
00:13:39: Viertens Mit welcher Abfolge?
00:13:41: Eine fest gelegte Kette Erste Einladung schriftlich nach zwei Wochen ohne Reaktion eine Erinnerung.
00:13:47: Nach weiteren zwei Wochen ein persönlicher Anruf und nach jedem Schritt einen Notiz, was passiert ist damit kein Patient durchrutscht und keiner doppelt angeschrieben wird.
00:13:57: Der Recall ist kein guter Wille – er ist ein Prozess genau wie der Tagestatt und die Übergabe!
00:14:03: Die häufigste Falle beim Recall?
00:14:05: Er wird zur reinen Listen-Abarbeitung ohne Qualität.
00:14:09: Standardbrief raus, Haken dran fertig!
00:14:11: Dann hast du zwar einen Ablauf aber eine schlechte Rückholquote.
00:14:15: Der persönliche Anruf am Ende der Kette ist der Punkt an dem aus einem Verwaltungsvorgang echter Patientenbindung wird.
00:14:22: Den darfst Du nicht wegrationalisieren Wie Du den Recall nicht nur am Laufen hält sondern wirklich wirken lässt.
00:14:30: schauen wir uns in der nächsten Folge genauer an.
00:14:34: Jetzt habe ich Dir drei Abläufe beschrieben Und ich höre an dieser Stelle in Gedanken schon den Einwand, der fast immer kommt.
00:14:39: Marian das klingt gut aber wann soll ich es aufschreiben?
00:14:43: Ich komme ja nicht mal dazu die Bestellung freizugeben!
00:14:46: Hier ist der wichtigste Satz dieser Folge und ich sage Ihnen bewusst so deutlich du musst das nicht perfekt ausschreiben Du musst es nur gut genug aufschreiben, dass eine neue Kollegin am Montag damit arbeiten kann.
00:15:00: Das ist die Latte – nicht vollständig, nicht QN-komfort, nicht schön formatiert sondern einer Person, die seit drei Tagen bei dir ist nimmt das Blatt in die Hand und weiß was zu tun ist!
00:15:10: Genau hier scheitern die meisten Praxen.
00:15:12: Bevor sie anfangen, verwechseln Sie einen Ablauf mit einem Handbuch.
00:15:16: Sie denken, eine SOP müsse jedes Sonderfall abdecken, jede Ausnahme regeln jeden Eventuell AFFI vorwegnehmen.
00:15:22: Und weil das eine Mammut-Aufgabe ist, fangen Sie nie an.
00:15:25: Das Bessere ist hier der Feind des Guten!
00:15:28: Mein Rat pro Prozess eine Seite Eine Tagestatt auf einer Seite Wann wärm?
00:15:33: vier Akkenderpunkte Übergabe auf einer Seite wo drei Fragen Rekoll auf einer seite wer wann welche Liste welcher Abfolge?
00:15:40: Drei Seiten für die drei Prozesse die deinen Montag entscheiden.
00:15:45: Da schreibst du nicht in einem Quartal da schreib'st Du in Deiner nächsten Inhaberrandstunde von der ich in Folge zwei erzählt habe Und dann lässt du es im Alltag besser werden.
00:15:54: Die erste Version ist nie die letzte!
00:15:56: Du gibst sie da im Team, er arbeitet zwei Wochen damit und dann setzt ihr euch zusammen und verbessert die Stellen, die in der Praxis nicht funktionieren.
00:16:04: So entsteht ein Ablauf, der lebt – nicht ein Dokument das im Ordner
00:16:08: stirbt.".
00:16:09: Der Unterschied zwischen einer Praxis mit Abläufen und einer ohne ist nicht dass, die eine perfekte Dokumentation hat.
00:16:16: Der Unterschied ist, dass die eine angefangen hat und die andere noch auf den perfekten Moment wartet….
00:16:23: Lass mich dir von einer Inhaberin erzählen, die ich begleite.
00:16:26: Etablierte Praxis, gutes Team seit Jahren stabil!
00:16:29: Ihr sagt in unserem ersten Gespräch was fast wirklich der vom Anfang dieser Folge.
00:16:34: Mein Team ist nicht selbstständig – Ich muss alles im Kopf haben sonst läuft es nicht.
00:16:40: mehr einen Montagmorgen zu beschreiben.
00:16:42: Was sie beschrieben hat, war genau die Szene mit der ich diese Folge eröffnet habe.
00:16:46: Patienten, die zu früh da sind und eine Bestellung, die liegen geblieben ist – eine Krankmeldung von der die Vertretung nichts wusste und Sie mittentrennen, die jede Lücke mit ihrem eigenen Kopf füllt!
00:16:58: Ich habe ihr keine neuen Mitarbeiterin besorgt.
00:17:00: Ich habe Ihr Team nicht zu einer Schulung geschickt.
00:17:02: Wir haben drei Seiten geschrieben.
00:17:04: Tagesstaatübergabe recall in zwei Sitzungen nicht perfekt gut genug für den
00:17:08: Montag.".
00:17:10: Den Tagestatt hat Ihre Praxismanagerin übernommen zehn Minuten jeden Morgen im Stehen.
00:17:14: Für die Übergaben haben Sie eine feste Spalt in Ihrer Software definiert, was da nicht steht gilt es nicht gesagt.
00:17:20: und für den Ruhikoll haben sie eine Person beneint ein festen Tag eine klare Abfolge Was nach sechs Wochen anders war, der Montag fing an statt zu überrollen.
00:17:30: Ihre Praxismanagerin kam nicht mehr mit zehn Fragen pro Morgen weil die Antwort im Tagesstatt fielen.
00:17:36: Die Information über die kranke Kollegin war um halb acht bei allen und nicht um neun bei der Hälfte.
00:17:41: Und er rieg kolli weiter auch in der Woche in der die zuständige Kollegin im Urlaub war, weil die Vertretung wusste wo die Liste liegt und was zu tun ist.
00:17:50: Ihr Satz heute ist nicht mehr.
00:17:52: mein Team ist nicht selbstständig.
00:17:53: ihr Satz Mein Team konnte es immer, es wusste nur nicht wie ich es haben will.
00:17:58: Jetzt steht es auf drei Seiten.
00:18:00: Das ist der ganze Punkt.
00:18:02: Selbstständigkeit ist nicht eine Eigenschaft von Menschen.
00:18:05: sie ist eine Folge von Klarheit.
00:18:07: Fassen wir zusammen bevor ich dir sage wie du sofort loslegst.
00:18:12: Dein Team ist in den meisten Fällen nicht unselbständig, empfehlt ein Ablauf an denen es sich halten kann.
00:18:17: Drei Abläufe entscheiden über dein Montag der Tagestart, der den Tag zusammenführt die Übergabe, der sonst die meisten Informationen verloren geht und der Recall an dem stille Dein Umsatz und deine Patientenbindung hängen.
00:18:30: Du schreibst jeden davon auf eine Seite – Nicht perfekt sondern gut genug dass eine neue Kollegin am Montag damit arbeiten kann Und dann machst du sie im Alltag besser.
00:18:40: Und wenn du beim Schreiben merkst, dass dir die drei Seiten zwar gelingen aber die Frage bleibt wie all deine Abläufe zu einem System zusammenpassen dann ist das genau die Richtung in der die Praxisarchitektur geht.
00:18:52: Ich baue gerade ein Jahresprogramm, das deine Praxis nicht in Einzelteilen sondern als Ganzes ordnet.
00:18:58: Es startet im September und wenn du dabei sein willst, trage dich auf die Warteliste ein!
00:19:04: Dann bekommst Du als Erste Bescheid und sicherst Dir die besten Konditionen.
00:19:08: Den Link findest Du in den Show Notes Und wenn du das Gefühl hast, du willst nicht erst im September anfangen sondern jetzt mit mir auf deine konkrete Praxis schauen.
00:19:17: Auf deinen echten Montag dein echtes Team, deiner echten Abläufe dann schreib mir das Code für das Sparing.
00:19:24: Dann schicke ich dir die nächsten Termine für ein Kennenlerngespräch.
00:19:28: In der nächsten Folge bleiben wir beim Tag gehen aber von den Abläufen zu dem Patienten.
00:19:33: Wir sprechen über ein Paradox, das fast jede Praxis kennt.
00:19:36: Das Telefon steht nie still und das Terminbuch hat trotzdem Lücken!
00:19:41: Warum mehr Telefonzeit nicht die Lösung ist?
00:19:43: Und welche vier Zahlen dir zeigen ob dein Terminmanagement wirklich
00:19:47: funktioniert?!
00:19:48: Wenn du heute schon einen Schritt machen willst, dann nimm dir nach dieser Folge eine einziges Blatt Papier und schreib oben drauf.
00:19:55: Tage statt darunter verzeilen wann wer was?
00:19:58: ein Fokus mehr nicht!
00:20:00: Das ist die erste deiner drei Abläufe und Du hast ihn in zehn Minuten.
00:20:05: Danke dass Du heute dabei warst.
00:20:06: wir hohren uns in zwei Wochen.
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