Die BWA ist keine Hexerei: warum guter Umsatz noch kein gutes Ergebnis ist

Shownotes

Es war ein guter Monat. Volles Wartezimmer, das Team ist gerannt, das Terminbuch kaum eine Lücke. Dann kommt die BWA vom Steuerberater, du überfliegst sie, denkst „passt schon" — und abends fragst du dich, warum auf dem Konto trotzdem nicht mehr übrig ist.

Mit dem Satz „Da schaut mein Steuerberater drauf" gibst du das Steuer aus der Hand. In dieser Folge holst du es dir zurück: ohne Buchhaltungsstudium, mit fünf Zahlen, die du selbst lesen kannst.

In dieser Folge

Warum Umsatz und Ergebnis zwei verschiedene Dinge sind Die fünf Zahlen als Kette: dein Umsatz und seine Richtung, deine Material- und Laborquote, deine Personalquote, dein Betriebsergebnis und das, was du dir wirklich entnehmen kannst Warum die BWA dir den Schaden immer einen Schritt zu spät meldet — und wie du von der späten Zahl auf die Ursache zurückrechnest, solange du noch handeln kannst Wie du in zehn Minuten im Monat aus einzelnen Zahlen Entwicklungen liest

Dein nächster Schritt

Wenn dich beim Eintragen deiner fünf Zahlen eine davon beunruhigt und du nicht allein herausfinden willst, woran es liegt: Schreib mir das Codewort SPARRING. Ich schicke dir die nächsten Termine für ein Kennenlerngespräch, und wir schauen gemeinsam auf deine echten Zahlen.

Im September startet die Praxis-Architektur, mein Jahresprogramm für Inhaberinnen, die ihre Praxis von der Struktur her führen wollen. Auf der Warteliste bist du als Erste dabei und sicherst dir die besten Konditionen zum Start: Warteliste

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00:00:00: Letzter Freitag im Monat, kurz nach Acht.

00:00:03: Die Praxis ist leer und du sitzt noch am Schreibtisch.

00:00:06: Es war ein guter Monat – das Wartezimmer war voll, das Team ist gerannt, das Terminbuch hatte kaum eine Lücke!

00:00:13: Du hast das Gefühl einer der besten Monate seit

00:00:16: langen.".

00:00:17: Dann öffnest du die Mail von deinem Steuerberater.

00:00:21: Im Anhang die BWA zwei Seiten.

00:00:24: laut der Zahlen ganz unten eine Zeile mit vorläufiges Ergebnis.

00:00:29: Du überfliegst sie, der Umsatz sieht gut aus.

00:00:31: Du denkst, passt schon und legt sie ab!

00:00:33: Am selben Abend schaust du auf dein Konto und fragst dich.

00:00:37: Wenn der Monat so gut war – warum ist da nicht mehr übrig?

00:00:42: Diese Lücke zwischen guter Monat und wo es das Geld hin ist das Thema heute.

00:00:48: Herzlich Willkommen bei Praxisorganisation mit Herz und Verstand Dem Podcast für alle, die ihre Zahnarztpraxis nicht nur am Laufen halten sondern wirklich führen wollen.

00:00:59: Ich bin Marian Riedelventuri, Gründerin von Die Praxismanagerin und ich nehme dich hiermit in meine Welt!

00:01:06: Ehrliche Einblicke echte Erfahrung aus über zwanzig Jahren Praxis und Gespräche mit Menschen, die wissen wovon sie reden – schön dass du dabei bist.

00:01:17: Schön das Du wieder da bist.

00:01:18: In Folge vier ging es um den Widerspruch, denn fast jeder Praxis kennt.

00:01:22: Das Telefon steht nie still und das Terminbuch hat trotzdem Lücken!

00:01:27: Wir haben gesehen dass mehr Telefonzeit nichts löst und ich habe dir vier Zahlen mitgegeben an denen du abliest ob dein Terminmanagement funktioniert oder nur voll aussieht.

00:01:39: Heute bleiben wir beim Zählen gehen aber vom Terminbuch zum Konto.

00:01:43: Am Ende der letzten Folge habe ich dir die BAA versprochen und den Satz, den du selbst schon gesagt hast.

00:01:50: Da schaut mein Steuerberater drauf!

00:01:52: Ich zeige dir heute warum du mit diesem Satz das Steuer aus der Hand gibst, warum ein guter Monat und ein gutes Ergebnis zwei verschiedene Dinge sind – und ich gebe dir fünf Zahlen mit, die du als Inhaberin Monat für Monat selber lesen solltest ohne Buch-Buchhaltungsstudium ohne neues Programm.

00:02:12: Die BWA ist keine Hexerei, sie zeigt dir was hinter dem guten Gefühl steckt.

00:02:19: Fangen wir mit dem Schluss an – der fast immer gezogen wird!

00:02:22: Voralles Wartezimmer.

00:02:23: guter Monat im Bauch also war es auch ein guter monat.

00:02:27: Umsatz hoch, also

00:02:28: läuft's!".

00:02:29: Der Schluß ist falsch und ich erkläre dir warum.

00:02:32: Umsats ist was oben reinkommt.

00:02:33: das Ergebnis isst was unten übrig bleibt.

00:02:36: zwischen diesen beiden Zahlen liegt Deine ganze Praxis, Material, Labor, Personal, Miete, Darlehen.

00:02:44: Ein Tag – ein voller Tag erzeugt Umsatz.

00:02:47: ob davon etwas übrig bleibt entscheidet sich an einer anderen Stelle.

00:02:52: Der Umsatz kann steigen während das Ergebnis schrumpft.

00:02:55: Das passiert wenn mit dem vollen Tag deine Kosten mitwachsen ohne dass du es bemerkst Mehr Behandlungen mehr Material mehr Labor eine Kraft mehr am Stuhl.

00:03:05: Oben wird die Zahl größer, unten bleibt gleich viel oder weniger.

00:03:09: Das kostet dich jeden Monat Geld, das du nicht siehst weil du nur auf die oberste Zeile schaust.

00:03:15: Kurz damit wir vom gleichen reden BWA heißt Betriebswirtschaftliche Auswertung.

00:03:20: Dein Steuerberater erstellt Sie jeden Monatt aus deiner Buchhaltung.

00:03:24: Sie ist kein Behördenformular und keine Steuererklärung sondern eine reine, eine monatliche Momentaufnahme.

00:03:31: Das kam rein, das ging raus, das bleibt übrig.

00:03:34: Und jetzt der Punkt, auf den heute alles aufbaut.

00:03:37: Die Zahlen in deiner BWA sind spätzünder – sie zeigen dir nicht was gerade passiert sondern was vor Wochen oder Monaten in Deiner Praxis entschieden wurde!

00:04:00: Terminbuch passiert ist, die BWA meldet den Schaden wenn er schon da ist.

00:04:05: Wer nur auf sie wartet steuert immer einen Schritt zu spät!

00:04:10: Dein Steuerberater erstellt diese Auswertung aber er führt nicht deine Praxis – Er sieht die Zahlen nicht in vollem Mittwoch, nicht die No-Shows am großen Termin und nicht die neue Kraft, die du eingestellt hast.

00:04:22: Er sagt dir was passiert.

00:04:24: Was es für eine Praxis bedeutet, sagst nur du dir selbst.

00:04:28: Deshalb ist, der schaut mein Steuerberater darauf zu teuer.

00:04:32: Du verlässt dich darauf dass jemand Bescheid sagt wenn etwas nicht stimmt und er sagt erst Bescheide wenn das Jahr gelaufen

00:04:39: ist.".

00:04:40: Die gute Nachricht?

00:04:41: Du musst die BWA nichts von vorne bis hinten verstehen.

00:04:44: du musst fünf Zahlen verstehen und diese fünf fängen zusammen wie eine Kette.

00:04:48: genau diese Kette gehen wir jetzt durch von oben wo das Geld reinkommt bis unten wo entschieden wird was dir bleibt.

00:04:56: Die erste Zahl kennt jeder.

00:04:58: Dein Umsatz, deine Gesamtleistung – bis ich Dich ist hier nicht die absolute Höhe sondern Richtung.

00:05:03: Vergleicht den Monat nicht mit deinem Bauchgefühl, sondern mit dem Vormonat und mit dem selben Monat im Vorjahr.

00:05:09: Erst dieser Vergleich macht aus einer Zahl eine Aussage!

00:05:13: Und hier wird die Kette gleich am Anfang anfällig.

00:05:16: Trenne in deinem Kopf dein eigenes Honorar von den durchlaufenden Posten.

00:05:20: Das Fremdlabor läuft durch deine Praxis durch, es erhöht den Umsatz gehört dir aber nicht!

00:05:26: Wenn dein Umsatz steigt nur weil mehr Laborleistungen durchgelaufen sind hast du nicht mehr verdient sondern nur mehr durchgereicht.

00:05:34: Liest Du dieses Signal falsch liest Du jede Zahl danach falsch.

00:05:38: Deshalb steht der Umsatz am Anfang der Kette.

00:05:40: er ist verzerrt bis zu bei dem nächsten vier Plint.

00:05:47: Die zweite Zahl verrät zum ersten Mal etwas.

00:05:49: Dein Material und dein Labor nicht in Euro, sondern als Anteil im Umsatz – als Quote.

00:05:55: Frist ein Materiel in einem Monat zwanzig Prozent und dem nächsten fünfundzwanzig percent ist etwas passiert auch wenn der Umsatz gleich blieb!

00:06:04: Das ist der Sinn der Quote, eine absolute Zahl wächst mit dem Umsatz mit.

00:06:09: Da erschrickst du nicht!

00:06:10: Eine steigende Quote zeigt ja dass deine Kosten schneller wachsen als deine Leistung.

00:06:15: Welcher Wert für deine Praxis normal ist hängt vom Behandlungsspektrum ab.

00:06:19: Eine implantologische Praxis hat andere Materialquoten als eine reine Prophylaxepraxis.

00:06:25: Dein wichtigster Vergleich ist deshalb nicht ein Lehrbuchwert sondern deiner eigenen Quote im Vorjahr und Im Vorjahr und im Vormonat.

00:06:34: Jetzt die Diagnose, die diese Zahl zur Strukturfrage macht.

00:06:38: Eine steigende Materialquote bedeutet selten dass jemand verschwenderisch wird.

00:06:43: Meistens stammen deine Einkaufskonditionen aus dem Jahr in dem du sie zuletzt verhandelt hast – seitdem laufen Sie unverändert weiter, während dein Lieferant Jahr für Jahr leiser anzieht!

00:06:55: Deine Konditionen haben keinen Verfallstag.

00:06:58: Die Quote ist der Beweis, dass eine Entscheidung von früher nie wieder aufgemacht wurde.

00:07:03: und genau das siehst du in der BWR erst wenn sich schon ein paar Monate

00:07:07: kostet.".

00:07:09: Die dritte Zahl ist meistens dein größter Kostenblock, das Personal.

00:07:13: Wieder als Anteil am Umsatz.

00:07:15: Personal ist deine wichtigste Investition und gleichzeitig der Posten, die am leisesten aus dem Ruder läuft – eine neue Kraft, eine Gehaltsabpassung viele Überstunden!

00:07:25: Es kommt nicht als Schock, da schleicht sich über Monate in die Quote.

00:07:30: Schau dir diese Quote über mehrere Monate an, nicht übereinen.

00:07:34: Ein einzelner Monat mit Urlaubsgeld oder einer Sonderzahlung sagt wenig – die Linie über ein halbes Jahr sagt viel!

00:07:41: Und hier kommt der Punkt, der diese Folge mit den Letzten verbindet.

00:07:45: Wenn deine Personalquote steigt ohne dass dein Umsatz mitsteigt, liegt das oft nicht daran, dass du falsch eingestellt hast.

00:07:53: Es liegt daran, daß deine produktiven Stunden geschrumpft

00:07:57: sind.".

00:07:57: Produktive Stunden sind die Zeit, in der am Stuhl etwas passiert, das zu abrechnen ist.

00:08:02: Ein abgesagter Termin ein No-Show, einen nicht umgesetzten Heilungskostenplan, ein Stuhlder leer steht obwohl er voll geplant war – all das ist bezahlte Zeit, die keinen Umsatz erzeugt!

00:08:14: Dein Team kostet gleich viel produziert aber weniger.

00:08:17: Die Quote steigt… Das volle, aber ungesteuert hätte Terminbuchausfolge.

00:08:22: vier ist hier die wirtschaftliche Quittung.

00:08:25: Deine Personalquote misst nicht, ob du zu viele Leute hast – sie misst wie viel von ihrer bezahlten Zeit am Ende abrechenbar war!

00:08:34: Die vierte Zahl ist die, um die es geht.

00:08:36: Dein Ergebnis, dein Praxisüberschuss – was nach allen Betriebskosten übrig bleibt bevor Steuern und dein privates Leben dran kommen!

00:08:44: Das ist die Zahl, die dein voller Monat dich am Anfang besprochen habe und die du nie für geprüft

00:08:51: hast.".

00:08:52: Hier schließt dich die Kette, leg dein Ergebnis Monat für Monat neben deinen Umsatz.

00:08:57: Steigt der Umsatz aber das Ergebnis zieht nicht mit weißt du sofort dass der gute Monat zwischen Material, Labor und Personal versickert ist.

00:09:06: Aber merk dir was diese Zahl kann und was nicht Siehst ein Alarm.

00:09:10: sie sagt dir das es irgendwo leckt und sie sagt es spät.

00:09:14: Wo es leckt sagt sie dir nie.

00:09:17: Das steht weiter oben in der Kette, in den Quoten.

00:09:19: Wer nur aufs Ergebnis schaut, hört den Rauchmelde und weiß nicht welches Zimmer brennt!

00:09:25: Die fünfte Zahl wird am häufigsten missverstanden und ist für dein echtes Leben die wichtigste.

00:09:30: Dein Überschuss aus der BWA ist nicht das, was dir gehört!

00:09:34: Von dieser Zahl gehen Dinge ab, die in der BWA nicht oder nicht voll auftauchen.

00:09:39: Deine Steuern, die Tilgung, deine Darlehen, deine Investitionen, deine Rücklagen – dass es Geld da schon vergeben ist auch wenn es heute noch auf dem Konto liegt.

00:09:48: Deshalb ist der Praxisüberschuss nicht ein Kontostand und nicht ein Gehalt.

00:09:53: Wer beides verwechselt, entnimmt in guten Monaten zu viel und steht bei Steuernachzahlung im nächsten Jahr mit leeren Händen da.

00:10:00: Der finanziert die Steuer von morgen mit der Liquidität von übermorgen.

00:10:05: Die fünfte Frage lautet also – wieviel vom Überschuss kannst du dir entnehmen ohne dir die Steuere, die Tilgungen oder die nächste Investitionen verbauen?

00:10:14: Einmal monat ehrlich beantwortet schützt dich diese Frage vor der unangenehmsten Überraschung, die eine Praxis kennt!

00:10:23: Hörst du die Kette?

00:10:24: Das verzerrte Umsatzsignal oben macht dich für die Quoten blind.

00:10:28: Die blinden Quoten lassen dich das Ergebnis übersehen, das übersehene Ergebnis führt zur falschen Entnahme!

00:10:35: Eine Zahl gibt die nächste weiter und keiner von ihnen entsteht im Monat, indem sie die BWA steht.

00:10:42: Jeder ist das späte Echo einer Entscheidung, die früher gefallen ist – eine Kondition, die du nie nachverhandelt hast, ein Terminbuch, das voll aussahe eine Entnahme aus dem Bauch.

00:10:54: Das ist der Unterschied zwischen einer Inhaberin, die ihre BWA ablegt und einer, die sie liest.

00:11:00: Ablegen heißt hoffen das es passt.

00:11:02: Lesen heisst jeden Monat zehn Minuten.

00:11:05: zurückrechnen von der späten Zahl auf die frühe Ursache, die du noch ändern kannst – solange das Jahr läuft!

00:11:11: Es ist derselbe

00:11:12: Schritt.".

00:11:14: Wie beim Terminbuch in der letzten Folge weg vom Reagieren hin zum Steuern.

00:11:19: Damit dass nicht Theorie bleibt….

00:11:22: So fängst du an, ohne Zeit zu verbrauchen die du nicht hast.

00:11:25: Nimm dir die nächste BWA, die reinkommt und such dir genau diese fünf Zahlen heraus.

00:11:30: Mehr nicht!

00:11:31: Dann leg eine kleine Liste an – ein Platt, eine Tabelle was ihr liebe ist mit einer Spalte pro Monat.

00:11:37: Jeden Monat wenn die BWA kommt trägst du die fünf Zahlen ein.

00:11:40: das dauert beim ersten mal zwanzig Minuten danach zehn.

00:11:44: Nach drei Monaten passiert etwas.

00:11:46: Du siehst keine einzelnen Zahlen mehr, du siehst Linien.

00:11:49: Du sieest dass die Materialquote im Frühjahr immer hochgeht, du Siehst dass der starke Monat sich beim Ergebnis kommt zeigt.

00:11:56: Du siehst Entwicklung, die in keiner einzelnen BWA stehen sondern nur im Verlauf – das ist Steuern!

00:12:02: Nicht auf eine Zahl reagieren, sondern an eine Entwicklung früher kennen während du sie noch drehen

00:12:07: kannst.".

00:12:08: Ein Satz noch zu deinem Steuerberater Wenn du diese fünf Zahlen kennst wird dein nächstes Gespräch ein anderes «Du nix nicht mehr» fragst.

00:12:17: Meine Personalquote steigt seit drei Monaten mein Umsatz nicht.

00:12:21: Woran liegt es?

00:12:22: Aus dem, der daraus schaut wird einer mit dem du gemeinsam draufschaust.

00:12:28: Lass mich dir von einer Inhaberin erzählen die ich begleite!

00:12:32: Gut laufende Praxis vor der Tage.

00:12:34: steigender Umsatz von Jahr zu Jahr.

00:12:36: Ihr Satz im ersten Gespräch war fast würdlich der vom Anfang dieser Folge.

00:12:41: Die Praxis läuft und der Umsatz wächst aber ich frage mich jeden Monat wo das Geld bleibt.

00:12:47: Und die BWA schaue ich nicht an.

00:12:49: Dafür habe ich meinem Steuerberater Ich habe sie nicht zu einem Buchhaltungskurs geschickt.

00:12:54: Wir haben uns drei BWAs hintereinander vorgenommen und genau die fünf Zahlen herausgesucht, mehr

00:12:59: nicht.".

00:13:00: Die fünf Zahlen haben eine Geschichte erzählt – diese selbst nicht kannte!

00:13:04: Der Umsatz war gestiegen aber die Materialquote war über das Jahr von achtzehn auf zwanzig Prozent geklettert.

00:13:11: Alte Konditionen nie nachverhandelt.

00:13:13: ein Lieferant der über Jahre teurer geworden war ohne dass es jemand auffiel.

00:13:18: Und ihre Personalquote war mitgewachsen nicht weil sie zu viele Leute hatte, sondern weil ihre produktiven Stunden gesunken waren.

00:13:26: Zu viele kurzfristig abgesagte Termine, zu viele Heilungkostenpläne die in der Schublade lagen – das Ergebnis war trotz mehr Umsatz schlechter als im Vorjahr.

00:13:36: Sie hatte mehr gearbeitet und weniger verdient, ein ganz Jahr lang, weil sie nur auf die oberste Zeile geschaut

00:13:42: hat.".

00:13:43: Wir haben nichts Großes verändert!

00:13:45: Sie hat mit zwei Lieferanten neu verhandelt, sie hat ihre Terminplanung an die wirklich vollen Tage angepasst und die abgesackten Termine nachgehalten – und sie trägt seitdem jeden Monat ihre fünf Zahlen in eine Tabelle ein.

00:13:58: Nach einem halben Jahr war ihr Ergebnis wieder da, wo es hingehört bei spürbar gleich im Umsatz.

00:14:05: Ihr Satz heute, ich verdiene mehr seit ich hinschaue nicht seit ich mehr

00:14:09: arbeite.".

00:14:11: Darum geht es in dieser Folge – ein guter Umsatz ist nicht das Ziel eines gutes Ergebnisses.

00:14:17: Fassen wir zusammen!

00:14:18: Ein voller Monat ist nicht automatisch ein gutter.

00:14:22: Umsatz ist, was reinkommt.

00:14:23: Das Ergebnis ist – was übrig bleibt!

00:14:25: Die BWA zeigt dir den Unterschied aber spät und nur wenn du sie ließ statt sie abzulegen.

00:14:31: Du brauchst dafür fünf Zahlen und sie hängen zusammen.

00:14:34: Dein Umsatz um seine Richtung, deine Material- und Laborquote, deine Personalquote, dein Betriebsergebnis und das, was du dir wirklich entnehmen kannst.

00:14:44: Trage sie jeden Monat in eine kleine Liste ein.

00:14:47: Vergleich mit Vormarnad und Vorjahr und rechne von der späten Zahl zurück auf die Entscheidung dahinter, solange du noch handeln kannst!

00:14:57: Ersten Eintragen deiner fünf Zahlen.

00:14:59: merkt, dass eine davon dich beunruhigt und du nicht allein herausfinden willst, woran es liegt?

00:15:04: Dann schreib mir das Code für Sparing.

00:15:06: Ich schicke dir die nächsten Termine für ein Kennenlerngespräch und wir schauen gemeinsam auf deine echten Zahlen und deine konkrete Praxis!

00:15:14: Den Weg zu Sparing findest du in den Schotennots.

00:15:17: Und wenn du tiefer in genau dieses Thema einsteigen willst, im September startet die Praxisarchitektur.

00:15:23: Mein Jahresprogramm für Inhaberinnen, die ihre Praxis von der Struktur her führen wollen.

00:15:28: Trage dich auf die Warteliste ein!

00:15:31: Dann bist du als Erstes dabei und sicherst dir die besten Konditionen zum Start – auch der Link steht an den Show-Nots.

00:15:39: In der nächsten Folge gehen wir von den Zahlen zurück zu den Menschen.

00:15:43: Du hast heute gesehen, dass deine Personalkote davon abhängt wie viel von der bezahlten Zeit deines Teams am Ende abrechenbar ist.

00:15:50: Ob dein Team mitzieht oder nur abwartet entscheidet genau darüber mit!

00:15:55: Deshalb geht es im nächsten Mal um den Satz, den jede Inhaberin schon gedacht hat.

00:15:59: Mein Team macht nicht was ich will – wir schauen uns an woran das Leben wirklich liegt und warum der Unterschied zwischen Anweisung Erwartungen und echter Führung darüber

00:16:08: entscheidet.".

00:16:09: Wenn du heute schon einen Schritt machen willst, dann hol dir die letzte BWA heraus und schreib die ersten Zahlen auf deinen Zettel.

00:16:17: Im nächsten Monat dann die Nächsten usw.. So einfach fängt das Hinschauen an!

00:16:23: Danke dass du heute dabei warst.

00:16:25: wir hören uns in zwei Wochen.

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